Archiv für den Monat: Mai 2014

Im Parkhaus 2 – oder die wahre Elektromobilität

elektrofahrrad_elektro_stellplatz_parkahus_hofaue
Pedelec auf ELEKTRO-Fahrzeug-Stellfläche
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Kupplung Typ 2, 3p+N+PE sowie PP + CP – IP54
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Verpolungs’sicherer‘ Stecker an meinem Akku – IP64

In dem neuen Parkhaus in der Hofaue waren im untersten Stockwerk sechs Parkbuchten mit Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge vorgehalten. Inzwischen werden nur noch zwei mit jeweils einem Verkehrshütchen abgesperrt – die anderen sind inzwischen für die ‚normalenVerbrenner freigeben.

Das Kabel für den Anschluss an der Ladestation habe ich nicht, ich lade über einen normalen Schuko-Stecker auf.

Nach der Lektüre des Leitartikels der zweiten Ausgabe des Döppersberg-Magazins wurde meine Hoffnung geweckt, dass Fahrradboxen mit Pedelec-Auflademöglichkeit (dann mit Schuko-Stecker) in Bahnhofsnähe aufgestellt werden. Die bisherige Infrastruktur am DB-Bahnhof Elberfeld war quasi nicht vorhanden. – Ebenso nicht vorhanden wie die Einbeziehung des Fahrradverkehrs in die bisherigen Planungen des neuen Döppersbergs. Hurra.*

Aber da auf wundersame Weise der Platz westlich des neu zuerrichtenden Shoppingcenters verschwunden ist, da der Investoren-Kubus nach Westen gerutscht ist, damit der Weg zwischen Bahnhof und Schwebestation direkter an den Verkaufsflächen des Investors entlang geführt wird, ist östlich des Klotzes (Gehry für Arme) eine Fläche entstanden, die für die ‚Stand der Kunst‚-Verknüpfung der Verkehrsmittel (In diesem Falle Fahrrad-Verkehr mit allen Anderen) zur Verfügung steht. Denn man tau.

*<update>Laut ADFC-Wuppertal wird es im Eingangsbereich der Tiefgarage eine große Abstellanlage für ca. 60 Räder geben und bis zu 20 Boxen. Auch um das Bahnhofsgebäude herum sollen noch einmal kleinere Anlagen aufgestellt werden.</update>

Im Parkhaus

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Parkhaus als Kinderspielzeug
zu_breit_fuer_das_parken_im_parkhaus
Autos sind zu breit für das Parkhaus geworden
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Autsch – das sind aber nur Lackreste an der Tür

In einem Staat, dessen Wirtschaft vor allem über die Automobil-Produktion definiert wird, leben Menschen, die ihren Nachkommen Spielzeug-Parkhäuser schenken.

Dann können die schon früh Einparken üben. Vielleicht ist auch der Maßstab verrutscht – statt Autos im Maßstab 1:50 (Siku) sind die Autos heutzutage 1,3:1. Mein Auto aus den 1960iger Jahren ist ganze 60 cm schmaler als der schlecht eingeparkte schwarze Wagen im Parkhaus.

Von den Abmaßungen des eigenen Fahrzeugs überfordert zu sein, kann teuer werden – grade bei selbstverschuldeten Unfällen, wenn keine Versicherung zahlt (und die Schulden auf vier Rädern nur geleased sind).

Luft nach oben ist noch, denn Autos dürfen noch etwas breiter werden, erst bei 2,5 m ist laut StVZO §32(1) Absatz 5 Schluss. – 2,5 m ist auch die in der Garagenverordnung NRW definierte Mindestbreite, wenn ein Pfeiler oder eine Wand an den Parkfläche grenzen.

Stress mit dem Einparken habe ich nicht jeden Tag, und Angst vor Vandalismus und Diebstahl auch nicht.

Wuppertaler Fahrradschlösser sind im Allgemeinen auch eher von der billigen Sorte